Hüftarthrose

Angeborene Fehlstellungen in Gelenken können durch dauerhafte falsche Belastung zum frühen Auftreten einer Coxarthrose führen, eine Beispiel hierfür wäre eine angeborene Hüftgelenksdysplasie oder sogenannte X- und O-Beine, die z.B. durch eine atypische Form des Schenkelhalses bedingt sein können.

Aber auch nach Unfällen oder Brüchen im Bereich des Oberschenkelknochens (bei älteren Menschen z.B. ein Schenkelhalsbruch) kann es in Folge zu einer krankhaften Gelenkbelastung kommen.

Auch Übergewicht gilt als ein Faktor, der die Entstehung und Entwicklung einer Coxarthrose durch zusätzliche Gelenkbelastung ungünstig beeinflussen kann. Auch Rauchen und Bewegungsmangel sind Risikofaktoren für die Entstehung einer Arthrose. Im Prinzip führt beides auf unterschiedlichen Wegen zu einer Minderversorgung des Knorpelgewebes und setzt so seine Belastbarkeit herab. Ebenso spielen hormonelle Einflüsse eine Rolle, so haben Frauen ein grundsätzlich höheres Risiko an einer Coxarthrose zu erkranken. Außerdem wird eine verstärkte Anfälligkeit des Knorpelgewebes wahrscheinlich vererbt.

Andere Erkrankungen, die zu einer schmerzhaften Schädigung des Gelenkknorpels führen können wären:

  • Rheumatoide Arthritis
  • M. Perthes
  • Gicht
  • Diabetes mellitus
  • Epiphyseolysis capitis femoris

Ist der Knorpel erst einmal geschädigt, kann er sich nicht mehr selbst regenerieren. Er verliert schrittweise seine Elastizität und seine natürliche Struktur und kann die normale Belastung nicht mehr auffangen und wird durch diese weiter geschädigt. Dadurch entstehen Schmerzen und Entzündung am betroffenen Gelenk.